Newsletter 47-2021

Liebe Leute in unserer Kirchengemeinde und drum herum,

„Advent, Advent, ein Lichtlein brennt …“ – na ja, ein Lichtlein ist nun nicht gerade viel in dieser trüben Zeit. Mit einem Lichtlein sieht man nicht sehr weit. Zumal die Tage kürzer werden und die Dunkelheit wächst – manchmal auch in uns: die zunehmende Gereiztheit, die wachsende Unsicherheit und Erschöpfung. Was helfen da Adventskerzen, Lichterketten und der große Stern über dem Zugang zu unserem Gemeindezentrum? Nett und dekorativ, in Wahrheit aber wirkungslos im Blick auf die tatsächlichen Verhältnisse und die düsteren Aussichten! Und doch!

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Gemeindebrief Advent-Weihnachten 2021

Alles neu … macht nicht der Mai.

Gott ist der große Erneuerer! Von Anfang an hat er so viel Kreativität und Lebenslust in seine Schöpfung investiert und seither immer wieder. Einzigartig allerdings und unvergleichlich war es, als der Ewige und Mächtigste ein verletzliches Menschenkind wurde. Als Gott die Seiten wechselte, um sich mit seinen treulosen Menschen neu und auf ewig zu verbünden. Als Gott in Jesus Christus kam, um uns nach Hause zu lieben und durch sein Sterben und sein Leben zu erlösen.

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Newsletter 46-2021

Liebe Leute in unserer Kirchengemeinde und drum herum,

Am liebsten würde ich in diesen Tagen in eine abgelegene Berghütte verschwinden, weit weg vom Echo der vielen unerfreulichen Nachrichten und bis diese elende Corona-Welle vorübergerauscht ist. Den trüben Winter mit immer mehr Infizierten, mit politischen Unsicherheiten und einer schwer begreiflichen Verantwortungslosigkeit in Sachen Ökologie würden viele gerne einfach überspringen. – Wenn wir nur wüssten, wo wir dann landen … Der Ton wird ungeduldiger und rauher, manchmal auch bei mir. Die Verschwörungserzähler reden laut und viel, und manchmal mag man ihnen glauben. Auch weil dann immer jemand anderes schuld wäre an unseren Schwierigkeiten.

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Newsletter 45-2021

Liebe Leute in unserer Kirchengemeinde und drum herum,

Der 9. November ist für uns Deutsche ein beschämendes Datum: furchtbar war die gezielte Zerstörung der Synagogen und des reichen jüdischen Lebens in unserem Land am 9.11. 1938. Wie konnte es dazu kommen, dass auch in unserer Nachbarschaft hier in Bühl, so viele feige Gaffer tatenlos zusahen, als das Gotteshaus der jüdischen Gemeinde geschändet und niedergebrannt wurde!? Und wie kann es sein, dass jüdische Menschen und jüdische Einrichtungen heute wieder von unserer Poliziei beschützt werden müssen? Wir stehen in einer Verantwortungsgemeinschaft mit unseren Vorfahren und haben als Volk Gottes Gericht verdient. Auch heute, wenn wir an den Umgang mit Fremden in unserem Land denken oder an das Sterben ungeborener Kindern oder an die Götter Kommerz und Konsum, denen wir die Zukunft der nächsten Generationen opfern.

Der 9. November ist für uns Deutsche aber auch ein beglückendes Datum: Wunderbar und befreiend war die Überwindung der Berliner Mauer und der Trennung zwischen Ost- und Westdeutschand am 9.11.1989. Wie konnte es dazu kommen, dass quasi in einem unbeobachteten Moment der Weltgeschichte die Machtverhältnisse sich so verschoben haben, dass eine friedliche Revolution mit Kerzen und Gebeten das Unterdrückerregime der DDR beendet hat? Die friedliche Wiedervereinigung unseres Landes ein überraschendes und unverdientes Geschenk und eine Gnade Gottes.

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Newsletter 43-2021

Liebe Leute in unserer Kirchengemeinde und drum herum,

Was ein Lampenladen in Vietnam (daher kommt dieses Bild) mit der Reformation zu tun hat? Vielleicht die Vielfalt und die bunte Schönheit der Gemeinde gegenüber einer machtbewussten Einheitskirche. Oder das Priestertum der Glaubenden, die alle ihre eigene Farbe beitragen zum Leben in der geistlichen Gemeinschaft und zum Leben in der Welt. Vor allem aber das Licht, das damals aufging in einer dunklen Zeit. Das Licht des wieder entdeckten Evangeliums von der freien Gnade Gottes. Das Licht der Erlösung und Erneuerung des Sünders im Vertrauen auf Christus als das Licht der Welt (Joh 8,10). Christus, der durch den Strom der Liebe Gottes unser Herz von innen erhellt (2. Kor 4,6) und uns zu wärmenden Lichtern macht in unserer unterkühlten Welt  (Mt 5,14-16)!

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