Volles Haus am Heiligabend

Volles Haus am Heiligen Abend in den zahlreichen Weihnachtsgottesdiensten in der Evangelischen Kirchengemeinde in Bühl. Zum Auftakt gab es im Familien-X-mas Gottesdienst ein wunderbares Kinder-Musical.

Die vielen kleinen und großen Akteure erzählten die Weihnachtsgeschichte als Rückblende. Zwei Jungen, die Jesus begegnet sind, erfahren von ihrem Opa, wie alles angefangen hat. Spielszenen und eingeblendete Fotografien, Tanzeinlagen und vor allem ein munterer Kinderchor (Leitung Martina Schleicher) brachten auf ebenso unterhaltsame wie tiefgehende Weise die alte Geschichte neu zum Leuchten.

Diakonin Ute Gatz wies in ihrer kurzen Predigt auf die unbeirrbare Liebe Gottes zu seinen Menschen hin. In der Christvesper, die durch den Flötenkreis der Gemeinde (Leitung Heidrun Gutt) eindrücklich und schön bereichert wurde, nahm Pfarrer Häuser einmal mehr die selbst gemachten großen Ton-Figuren aus der Weihnachtskrippe in den Blick. Sie stehen für die Empfindlichkeit und Zerbrechlichkeit aller Menschen und für das Wunder, dass Gott in Jesus Christus dieses Schicksal auch auf sich genommen hat. Umso mehr gelte es, mit der Erde und miteinander behutsam umzugehen und so zum „Frieden auf Erden“ beizutragen.

Die nächtliche Christmette begann mit einem Spiel von Licht und Dunkelheit, schweren Worten und schöner Musik (Tobias Rienth mit Arno und Werner Venter und Heike Vornehm). In ihrem Lied wie in der Predigt legte Lehrvikarin Lisa Kern dar, warum diese „Nacht wie keine andere“ die Dunkelheiten unserer Welt aufbricht und heller macht. Ein bei Kerzenschein kraftvoll gemeinsam gesungenes „O du fröhliche“ brachte die Weihnachtsfreude eindrücklich zum Klingen.

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