Einfach mit Gott reden

Sieben Tage beten rund um die Uhr – 24/7 Prayer

 

„Können wir nicht einfach reden? Ich brauch‘ jemanden zum Reden, der versteht, der zu mir steht!“, singt Norbert Gatz im Park and Pray Gottesdienst am vergangenen Sonntag in unserer Evangelischen Johanneskirche. Und darum ging es in diesem besonderen Gottesdienst: Einfach mit Gott zu reden, mit einfachen Worten und unfertigen Sätzen. Und darum geht es auch in der ganzen kommenden Woche im Gebetsraum im Gemeindezentrum, in dem Christen aller Konfessionen mit Gott reden und „Beten neu entdecken“ dürfen. Dies Motto prägte Lieder, Zitate, Predigt und Gebete des Gottesdienstes und steht über der Herbstferienwoche, in der im Gemeindesaal „24/7“ sieben Tage lang rund um die Uhr die Möglichkeit zum Gebet besteht. Der Raum ist liebevoll eingerichtet und dekoriert mit Nischen und Stationen, die Lust machen auf das Gespräch mit Gott, zum Singen, Schweigen, Basteln, Malen, Tanzen, Klagen, Bibellesen, Danken und Bitten. An zentraler Stelle ist ein Zelt aufgebaut, schon zu biblischen Zeiten ein Ort der Gottesbegegnung. „Es steht für den Rückzugsort zur Begegnung und innigen Gemeinschaft mit Gott und gleichzeitig dafür, dass wir unterwegs sind und das Gebet mit ins Leben nehmen.“, erläutert Pfarrer Götz Häuser in seiner Predigt. „Beten lernt man wie Fahrrad fahren oder Schwimmen, indem man es tut!“, ist er überzeugt und lädt daher herzlich alle Gottesdienstbesucher und ebenso alle interessierten Christen ein, verschiedene Gebetsformen in der kommenden Woche tagsüber oder auch nachts auszuprobieren. „Tragen Sie sich bald in die Listen ein!“, ermuntert die Organisatorin der Gebetswoche Alexandra Unverhau. „Die meisten möchten ein zweites Mal kommen, denn beten macht Spaß!“, weiß sie aus Erfahrung. Im Gemeindezentrum hängt eine Liste, in der sich jede/r Interessierte in die noch freien Zeiten eintragen kann. Morgens zwischen 8.00 und 9.00 Uhr kann man auch unangemeldet kommen, ebenso abends zwischen 18.00 und 19.00 Uhr.

„Der Herr segne dich, behüte dich!“ Mit diesem gesungenen Gebet endet der Gottesdienst, und beim anschließenden Kirchenkaffee nutzen viele Gemeindeglieder die Gelegenheit, den Gebetsraum anzusehen und sich Zeiten zu reservieren.

Laufen mit Herz

Laufen mit Herz

Herrlichstes Spätsommerwetter herrschte am vergangenen Sonntag, als 28 Spendenläuferinnen- und läufer der Evangelischen Kirchengemeinde mit vielen anderen Freizeitportlern beim Baden-Marathon durch Karlsruhe liefen. Am Ende hatten sie zusammen 435 Kilometer in den Beinen und reichlich geschwitzt. Doch alle Mühe hatte sich gelohnt. „Wir waren ein herrlich bunte Truppe“, meint Pfarrer Häuser, „der Jüngste elf, der Älteste über sechzig Jahre alt, Männer und Frauen, Anfänger und Fortgeschrittene, schnelle und gemütliche Läufer, Leute aus Bühl und ein persischer Flüchtling. So bunt wie unsere Gemeinde, für die wir unterwegs waren“. Und am Ende stimmt nicht nur das Spendenergebnis für die Stelle der Kinder- und Familiendiakonin Ute Gatz. Die Stimmung war so gut, dass die meisten auch 2017 wieder dabei sein wollen.

Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.

Predigt am Sonntag, 04. September 2016

Pfarrer i.R. Reiner Lichdi

Unter Gottes Hand leben

Predigttext: 1.Petrus 5,5c-11:

„Alle aber miteinander haltet fest an der Demut; denn Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit.Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.Dem widersteht, fest im Glauben, und wisst, dass ebendieselben Leiden über eure Brüder in der Welt gehen.
Der Gott aller Gnade aber, der euch berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus Jesus, der wird euch, die ihr eine kleine Zeit leidet, aufrichten, stärken, kräftigen, gründen.
Ihm sei die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. „

 

Was wir eben gehört haben, ist ein Abschnitt aus einem Rundschreiben an die frühen christlichen Gemeinden. Verfasst in der Autorität des Apostels Petrus. Als dieser Brief geschrieben wurde, waren die Christen im Römischen Reich eine Minderheit. Sie wurden verspottet, angefeindet, verfolgt, getötet. Der Druck von außen, von der heidnischen Bevölkerung wurde immer stärker. … Werden die Christen dabeibleiben, die Gemeinden durchhalten, überleben? Das ist die entscheidende Frage! Darum muss der Glaube gefestigt, müssen die Christen auf dem neuen Weg gestärkt werden.

Glaubensstärkung haben auch wir nötig, liebe Gemeinde. Gewiss, wir leben in einer anderen Zeit und unter anderen Verhältnissen. Aber wir leben in einer Zeit starker gesellschaftlicher und politischer Veränderungen. Verändert hat sich die Bevölkerung, die Kommunikation, die Parteienlandschaft. Verändert hat sich auch der Einfluss der Kirchen.  Christsein ist heute auch nicht mehr selbstverständlich. Wir Christen sind in der Minderheit. Gottvergessenheit, Gleichgültigkeit und Anfeindungen nehmen zu.  Verunsicherung macht sich breit. So stellt sich die Frage: Wie können wir, die jüngeren und auch die älteren Christen in einer sich veränderten Welt unseren Weg gehen? Wie in den Gefahren bestehen?

>  Drei wichtige Orientierungshilfen  werden uns mit auf den Weg gegeben:

  1. Demütigt euch unter Gottes Hand! / Habt Mut zur Demut

Das klingt nicht gut in unseren Ohren. Wir denken dabei an unliebsame Herrschaftsstrukturen: einer sitzt oben, und ich bin unten. Einer gibt den Ton an, und ich muss folgen. Nein! Mit Demut kann man heute niemanden mehr begeistern. Was die Menschen brauchen, sind starke Ellenbogen, um sich durchzusetzen. Mit Demut kommt man nicht weiter! So etwa könnte ich mir eine erste Reaktion vorstellen!

Damit hätten wir das Anliegen unseres Predigtwortes missverstanden. Bei Demut geht es weder um falsche Bescheidenheit noch um fatalistische Resignation. Nicht um eine unterwürfige oder duckmäuserische Haltung gegenüber den Menschen. Sondern um die Beziehung zu Gott.

„Demütigt euch!“, „habt Mut zur Demut“, das heißt: Rechne in deinem Leben mit Gott. Verstehe, dass er dir in dem, was du heute erlebst, in dem, was dich glücklich macht, oder was dich verunsichert, etwas Wichtiges sagen will. Wenn du unter Schwierigkeiten, unter Leiden und Versagen, unter Stress stöhnst, so sieh darin nicht nur etwas, was dich im Leben stört. Sondern erkenne auch in den schweren Tagen die starke Hand Gottes, die dich führt, die dich prägen und stärken will. Der Pfarrer und Theologe Dietrich Bonhoeffer, schreibt aus seiner Zeit der Haft:

„Ich glaube, dass Gott uns in jeder Notlage soviel Widerstandskraft geben will, die wir brauchen. Aber er gibt sie uns nicht im voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst, sondern allein auf ihn verlassen.“ > Das ist nicht Schwäche, sondern Stärke!

„Allein auf Gott sich verlassen?“ – ja! Gibt es doch auch andere Verhaltensweisen. Da ist das Gegenstück von Demut: der Stolz, die Arroganz, der Hochmut, ein überzogenes Selbstbewusstsein. Oder es ist die andere Spielart, mit dem man Gott aus vielen Bereichen des Lebens und der Gesellschaft verdrängt. Selbst den Schöpfer spielen will.

Vor einer solchen Anmaßung warnt der Apostel sehr deutlich. Er sagt: „Täuscht euch nicht! Gottes Hand ist gewaltig! Sie stößt „den Hochmütigen vom Thron“.  Ein Blick in die Geschichte der letzten 70 Jahre zeigt dies: 1945: Zusammenbruch des 1000-jährigen Reiches. 1989/1990: fallen kommunistische Regierungen in sich zusammen.

Wie viel Hochmut von einzelnen Menschen, von Völkern und Gruppen ist während dieser Zeit zerbrochen! Der Mensch ist nicht das Maß aller Dinge! Forscher, Wissenschaftler und Politiker haben eine besondere Verantwortung vor der letzten Instanz! „Gott widersteht dem Stolzen, aber denen, die sich bewusst unter seine Hand stellen, gibt er Gnade.“

Gottes starke Hand, liebe Gemeinde, ist die Hand, die uns leitet, die trägt und segnet. Es ist eben nicht die Kralle, die uns anpackt oder vernichten will. Darum kann ich darauf vertrauen, dass Gott uns erhöht zu seiner Zeit.“ „Zu seiner Zeit“, das heißt: Wann und wie Gott aus der Not, aus dem Leiden mich herausholt, das bleibt seine Sache. Aber wir haben seine Zusage, dass er es tun wird. Dass er uns trägt, hindurchträgt. Darin bewährt sich mein Glaube, dass ich mein Geschick, meinen Lebenslauf annehme. Dass ich mich versöhne mit dem, was Gott in meinem Leben geschehen lässt an Schwerem, an Verwundungen, an Verletzungen. Damit beginnt auch Heilung .

Demut meint aber auch etwas ganz Praktisches. Demut meint Diene-Mut. Das schlichte Da-Sein für andere. So etwas wie eine diakonische Gesinnung ist damit gemeint. Nicht nur mit Worten, sondern auch mit kleinen Taten kann und wird sich das Christsein bewähren, wer-den wir andere Menschen überzeugen. Es gibt in jeder Familie, am Arbeitsplatz und auch in der Gemeinde Aufgaben und Tätigkeiten, die anderen helfen. – Unter Gottes helfender, heilender, gnädiger Hand leben, was das erste und als zweites wird uns gesagt:

  1. Überlasst eure Sorgen Gott!

Wir alle kennen die Redewendung: „Ich mache mir Sorgen.“ Viele unter uns, in unserer Gemeinde, machen sich Sorgen, haben Sorgen: Sorgen um die Gesundheit, Geldsorgen, Schulsorgen. Eltern machen sich Sorgen um ihre Kinder, Kinder um die altgewordenen Eltern. In der Kirche machen wir uns Sorgen um den rechten Kurs, um das richtige Bibelverständnis. – Sorgen sind da und drücken. Sorgen und Angst sind aktuell.  Probleme wie Terror, Krieg, Überbevölkerung und Hunger, Flüchtlinge, Christenverfolgungen, Umweltzerstörung und Klima-Katastrophe beschäftigten uns. Normale Sorge hilft uns aber vorzusorgen und recht zu leben. Zu starke Sorge lähmt und „frisst die Seele auf.“

Aber nun wird uns gesagt: Ihr braucht euch von den Sorgen des Tages nicht niederdrücken lassen. „Gott sorgt für euch.“ Er kümmert sich um euch. Wir liegen also Gott am Herzen. Er steht für uns ein. – Weil ich das gehört und verstanden habe, werde ich die Kunst, die Sportart des „Sorgen-Werfens“ üben. Werfen, das ist eine sportliche Bewegung, ein Kraftakt, ein Akt der Befreiung. Werfende müssen etwas loslassen, sonst wird aus dem ganzen Wurf nichts. Und wie der Kugelstoßer seinem Wurf nachsieht, so hoffentlich auch wir. Er hat sich von der Kugel getrennt, er atmet durch.

Ich werde, wenn mich morgens den Tag beginne nicht sagen: HERR, wie schwierig, wie problematisch wird dieser Tag wieder werden.“ Nein! Ich mache es umgekehrt und sage vielmehr: „Herr, dieser Tag, meine Arbeit, meine Familie, meine Gedanken, alles, was mich beschäftigt, gebe ich in Deine Hand. Du sorgst für mich. Du gibst mir die nötige Kraft und gute Nerven. Darauf kann ich  hoffen! Nicht, dass damit alle Probleme weggewischt wären! Doch es wächst Vertrauen. Das macht mich frei und froh für den nächsten Schritt, frei für den Tag. Sie beflügeln uns, stärken den Glauben.

Unter Gottes Regie leben, das war die erste Orientierungshilfe. Von Sorgen entlastet, unter Gottes Fürsorge leben, ist  die zweite. Und als dritte Orientierungshilfe wird uns gesagt:

 

III.  Bleibt besonnen und wachsam!

„Macht euch locker und bleibt dabei immer hellwach!“ (Volxbibel) Das bedeutet zunächst einmal: Schätzt eure Lage richtig ein! Hinter dem Leid und den Rätseln und der Not steht eben nicht nur die bewahrende Hand Gottes. Es droht die Kralle des Widersachers. Das NT nennt ihn „diabolos“. Es meint den, der die Schöpfung durcheinander wirft, der Menschen zum Abfall von ihrem Schöpfer verführen will. – Der Widersacher ist eine Realität! Auf Schritt und Tritt begegnen wir seinen Spuren. Wir brauchen nur in unser eigenes Herz sehen, wie einiges durcheinander läuft. In schwierigen Lebenssituationen, wartet der Gegenspieler darauf, dass Menschen im Leiden bitter werden, verzweifeln, von Gott abfallen. Gerade dann kann die letzte Bitte des Vaterunsers besonders wichtig sein: „Bewahre uns in der Versuchung und erlöse uns von dem Bösen.“

Der Teufel ist eine knallharte Wirklichkeit. Er ist nicht immer sofort erkennbar. Er kommt manchmal im Gewand des verständnisvollen Zeitgenossen oder des Verführers. Er tarnt sich auch heute zuweilen intelligent.  Deutlicher sind seine Spuren zu erkennen, wenn wir in die Tages-zeitungen hineinschauen, den Fernseher oder Smart-Phons anstellen. Tag für Tag flimmern Bilder von Gewalt, von Täuschung, von Gier und Lebenszerstörung auf.  Nisten sich in den Gehirnen unzähliger Menschen ein. So beschreibt und belegt der Psychologe und Neurowissenschaftler Manfred Spitzer in seinem Buch „Cyberkrank“ wie das digitalisiere Leben die Gesundheit vieler Menschen ruiniert, wie soziale Bezüge und persönliche Zuwendungen reduziert werden. Vieles durcheinander gewirbelt wird. Dem widerstehet!

Ich frage: Müssten wir uns nicht der schleichenden Zersetzung menschlicher und christlicher Werte widersetzen? Das könnte bedeuten: Leser- und Zuschauerbriefe an die verantwortlichen Redaktionen schreiben; sich als Christen engagieren in Schulen, Vereinen und demokratischen Parteien. Für den Glauben eintreten. Und auch öfters von dem Guten reden, das tausendfach in unseren Gemeinden und in der Diakonie geschieht. – Standhaftigkeit im Glauben und im Gewissen ist heute gefragt, lebensnotwendig!

Eine solche Haltung kostet Kraft und Energie. Woher bekommen wir sie? „Von dem Gott aller Gnade, der euch berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus Jesus.“ Berufen durch die Taufe, im Glauben lebend, werden wir von der starken Hand Gottes gehalten. Und niemand und nichts kann uns aus seiner Hand reißen. Er wendet sich uns zu in Jesus Christus, dem guten Hirten. „Ihm liegt an dir und mir!“

Jesus wirkt an uns und in uns. „Er wird euch, die ihr eine kleine Zeit leidet, aufrichten, stärken, kräftigen, gründen.“ Das gilt besonders den Brüdern und Schwestern, die in Nordkorea, in vielen afrikanischen und in islamisch dominierten Ländern um ihres Glaubens willen angefeindet, verfolgt werden.

Ihnen und auch uns gilt die große Zusage: Gott, von dem ihr so viel unverdiente Güte erfahrt, er wird euch aufbauen, wenn  Leid und Tränen euch niederdrücken. Er will uns stärken, wenn wir zweifeln, verunsichert sind. Er will uns kräftigen, wenn Hektik und Stress uns strapazieren. Er will  uns gründen auf dem Felsengrund seines Wortes. Und er will euch ans Ziel bringen. Euch in seine ewige Herrlichkeit aufnehmen. Unter diesem weiten Horizont können wir im Alltag von unserem Glauben reden und danach handeln. Froh und hoffnungsvoll auf unserm Lebensweg nach vorne schauen. Er wird  euch aufbauen, stärken, konfirmieren, auf festen Grund stellen. Gott wird es tun! Darauf können wir getrost und  zuversichtlich „Amen“ sagen!  „Und der Friede Gottes, des höher ist als alles, was wir   verstehen und begreifen, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus.“ – Amen.

Durchatmen und neu ausrichten lassen – Lobpreiskonzert mit „CrossWords“ in der Johanneskirche

Musik geht oft genau ins Herz und gibt neuen Schwung. Bei moderner Lobpreismusik kann so mancher den Stress der Woche hinter sich lassen, durchatmen und sich neu von Gott ausrichten lassen. Am Samstag, 09. Juli 2016 lädt die Evangelische Kirche Bühl zu einem Lobpreiskonzert mit der jungen Band CrossWords aus dem Pfinztal ein. Das Konzert zum Anhören und Mitsingen beginnt 19:30 Uhr in der Evangelischen Johanneskirche. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. In der Pause bietet das Jugendcafé Colored Break selbstgemachte Cocktails und Sandwiches an. Mit dem Konzert beginnt das Sommerfest unserer Gemeinde (Herzliche Einladung zum Gottesdienst am Sonntag, 10. Juli 2016, 10:00 Uhr zum Familiengottesdienst).

Laufen mit Herz mit Pfarrer Häuser

Der Förderverein Evangelische Johannesgemeinde Bühl beteiligt sich in diesem September zum dritten Mal am Baden-Marathon im Rahmen des Spendenlaufs „Laufen mit Herz“ in Karlsruhe. Auch Pfarrer Götz Häuser geht dieses Jahr an den Start: „Ich bin zwar der Langsamste in unserem Läuferteam und bin noch nie bei einem Halbmarathon mitgelaufen. Aber für Ute Gatz hänge ich mich rein und bin ich am 25. September in Karlsruhe beim Baden-Marathon dabei. Denn da mache ich nicht nur mich selber fit, sondern bringe auch unsere Gemeinde voran.“

So ist es in der Tat! Denn alle, die für das Läuferteam spenden, unterstützen unsere Arbeit mit Kindern und Familien. Klasse, dass die Kindergruppen in der Gemeinde wachsen, dass die Kinderfreizeit im Sommer mehr als ausgebucht ist und dass viele neue Kontakte entstehen, auch zu etlichen Flüchtlingsfamilien.

Dafür braucht es unsere Kinderdiakonin Ute Gatz! Ihre Stelle wird nur durch Spenden getragen und soll dauerhaft auf stabilen Füßen stehen. „Laufen mit Herz“ dient diesem guten Zweck. Und lohnt sich doppelt: Denn je mehr wir sammeln, desto mehr geben uns die Veranstalter am Ende noch dazu! Stolze 10.000 Euro möchten wir erreichen. Gemeinsam schaffen wir das! Gerhard Borho, zum dritten Mal für den Förderverein am Start, ermuntert: „Es sind noch zwölf Wochen bis zum Lauf, der ideale Zeitpunkt, noch beim Training mit einzusteigen. Wir freuen uns sehr über Verstärkung im Läuferteam!“

Auftakt LMH 2016_klein

Infos gibt es persönlich bei Peter Bolz über foerderverein[at]evkirchebuehl.de oder auf www.laufenmitherz.de. Dort über „Spendenläufer“ auf unser Projekt „Laufen für Bühler Kinder“ klicken und, wer mag, direkt spenden. Der Betrag wird unserem Konto gutgeschrieben, die Spender bekommen eine Bestätigung und Spendenbescheinigung.

Vielen Dank!!!

Der Kirchengemeinderat informiert

Taufen auch am Samstag

Am Samstag, 24. September werden wir für interessierte Familien um 11.00 Uhr einen Taufgottesdienst anbieten und diese in unserer Gemeinde neue liturgische Form ausprobieren. Die „Lebensordnung Taufe“ unserer Landeskirche sieht diese Möglichkeit vor. Wir haben in diesem Jahr sehr viele Taufanfragen, vielfach auch mit dem Wunsch einer Taufe am Samstag. Die Gemeinde ist zu diesem öffentlichen Gottesdienst herzlich eingeladen. Und es besteht die Möglichkeit, Inhalte, Verheißungen und liturgische Elemente der Taufe stärker in den Mittelpunkt des Gottesdienstes zu stellen und für die Tauffamilien besser verständlich zu entfalten.

Beten rund um die Uhr in den Herbstferien

In den Herbstferien 2016 möchten wir einen Gebetsraum im Gemeindezentrum einrichten, um Gebet in unserer Gemeinde mehr Raum zu geben. Denn im Gebet erleben wir intensiv die Beziehung zu unserem lebendigen dreieinigen Gott. Wir möchten vielfältige Möglichkeiten für den Zugang für die Beziehung zu Gott anbieten – in einem Raum, in dem man beten, danken, loben klagen, weinen, lachen, singen, tanzen, lesen, schreiben, kreativ oder einfach still sein darf… Für eine Woche in den Herbstferien – 24/7, d.h. 24 Stunden lang, an 7 Tagen! Wir freuen uns auf Sie und Euch!

Kirchenmusik

Zur Begleitung im Gottesdienst wird eine Trommel, genauer eine afrikanische Djembe, angeschafft. Wir freuen uns, aus dem Iran eine so lebendige Unterstützung gefunden zu haben.

Tirza Härer verlässt Bühl und muss daher leider die Leitung des Singkreises abgeben. Am 17. Juli wird sie im Gottesdienst verabschiedet.

Gemeindepraktikantin

Miryam Bertsch wird als Praktikantin für Gemeindediakonie im Rahmen ihres Studiums an der Evangelischen Hochschule in Freiburg im Herbst September bis Dezember 2016 bei uns mitarbeiten.

Kindergarten

Wir freuen uns, dass Petra Venter ab 01.09. 2016 mit einem Deputat von 45% im Johanneskindergarten arbeitet und wünschen ihr Gottes Segen und viel Freude!

Friederieke Wetzel, unsere aktuelle Anerkennungspraktikantin wird uns verlassen, dafür hat unser Kindergarten ab September in Sascha Tomczyk männliche Verstärkung! Auch ihm ein herzliches Willkommen und eine gesegnete Zeit bei uns!

Am 05.04.2016 fand die jährliche Begehung unseres Kindergartens durch OB Schnurr und weitere Vertreter der Stadt Bühl statt. Dabei wurde u.a. über das Thema Flüchtlingskinder gesprochen. Unser Kindergarten kann in diesem Fall mit bis zu 2 Kindern überbelegt werden, um schnell und unbürokratisch zu helfen.

Perspektiven im Kirchenbezirk

Zielvereinbarungen des Bezirkskirchenrats (BKR) Baden-Baden und Rastatt am Ende der Bezirksvisitation im April:

  1. Flüchtlingsarbeit: Der BKR besetzt bis spätestens Sommer 2016 die Stelle einer/s „Beauftragten für Flucht und Migration“ und erstellt ein Konzept für die bezirkliche Begleitung der Flüchtlingsarbeit. Aufgaben sind insbesondere Seelsorge und die Begleitung Ehrenamtlicher. Eine 50%-Stelle wurde hierfür geschaffen.
  2. Jugendarbeit: Der BKR wirkt u.a. bei Visitationen darauf hin, dass mehr Gemeinden die attraktiven Angebote der Bezirksjugendreferentin annehmen und in Zusammenarbeit mit ihr eigene Angebote entwickeln.
  3. Öffentlichkeitsarbeit: Der BKR erstellt mit Unterstützung der Landeskirche bis spätestens 2018 ein Konzept für die Öffentlichkeitsarbeit, auch hinsichtlich der internen Vernetzung.
  4. Entlastung der Gemeinden von Verwaltungsaufgaben: Der BKR wirkt in enger Abstimmung mit dem Verwaltungsrat des Zweckverbandes Baden-Baden und Rastatt und dessen Verwaltungs- und Serviceamt (VSA) darauf hin, dass Gemeinden weitere Verwaltungs- und Serviceaufgaben an das VSA abgeben.
  5. Zukunftsfähige Gebäudeplanung: Der BKR erarbeitet Kriterien für einen Gebäudemasterplan zur Vorlage an die Bezirkssynode. Er bespricht die Kriterien vor der Synodalentscheidung mit den Gemeinden. Der BKR achtet besonders darauf, dass eine inhaltliche Perspektive für kirchliches Leben in den Regionen geschaffen wird. Ziel ist es, dass die Bezirkssynode im Frühjahr 2017 entscheidet.

Bauen und Finanzen

Der Bauausschuss plant weiter den Eingangsbereich des Gemeindezentrums, dabei fließen die wertvollen Anregungen der Gemeinde mit ein.

Wir hatten ein Luxusproblem: in manchen Gottesdiensten reichten die vorhandenen Spendenkörbchen nicht aus, und sie waren zu klein. Daher haben wir vier größere  Spendenkörbchen angeschafft. Die Kosten dafür konnten wir aus einer dafür eingegangenen Spende bestreiten.

Herzliche Einladung!

  • Das Diakonische Werk lädt ein zum Frühstückstreffen für Alleinerziehende mit ihren Kindern einmal monatlich in unserem Gemeindezentrum. Das erste Treffen ist am 24. Juni um 10.00 Uhr. Weitere Infos unter: 07223 22124
  • Wir laden herzlich ein zum Sommerfest zusammen mit unserem Kindergarten: Samstag, 09.07.2019, 19.30 Uhr Lobpreiskonzert mit der Band CrossWords Sonntag, 10.07.2016 10.00 Uhr Familiengottesdienst mit Taufen, anschließend gemeinsames Mittagessen, Kaffee und Kuchen, Spiel und Spaß für Jung und Alt, Schatzsuche,…
  • Der Förderverein freut sich über Läufer, Fans und Unterstützer beim Baden-Marathon in Karlsruhe im Rahmen des Spendenlaufs „Laufen mit Herz“ am 25. September 2016. Infos bei Peter Bolz, foerderverein@evkirchebuehl.de

 

 

Wir freuen uns über Ihre/ Eure Gebete und Rückmeldungen!

Ihr/ Euer Kirchengemeinderat