Unsere Termine bis 30. Oktober

 

Mittwoch, 18. Oktober

14:45 und 16:15 Uhr Konfirmandenkurs

Donnerstag, 19. Oktober

17:00 Uhr Jungschargruppe JAM für Kinder der vierten bis siebten Klasse

18:45 Uhr Meditatives Tanzen

20:00 Uhr Ökumenisches Stadtgebet in Kappelwindeck

Freitag, 20. Oktober

9:00 Uhr Krabbelgruppe Sonnenkäferkinder

18:00 Flötenkreis

19:15 Uhr Singkreisprojekt „Reformationssonntag“

Montag, 23. Oktober

16:30 Uhr Kindergruppe KiKi für Kinder ab der ersten Klasse

19:00 Uhr Posaunenchor „Tiefes Blech“

20:00 Uhr Posaunenchor

Dienstag, 24. Oktober

18:30 Uhr Singkreisprojekt „Reformationssonntag“

20:00 Uhr Bibelgesprächskreis

Mittwoch, 25. Oktober

14:45 und 16:15 Uhr Konfirmandenkurs

Donnerstag, 26. Oktober

10:00 Uhr Gemeinsam Genießen – Seniorenkochtreff

17:00 Uhr Jungschargruppe JAM für Kinder der vierten bis siebten Klasse

19:00 Uhr Taizé- Abendgebet in der Krankenhauskapelle

20:00 Uhr Gesprächsrunden über den Glauben: Bibelübersetzungen

Freitag, 27. Oktober

9:00 Uhr Krabbelgruppe Sonnenkäferkinder

18:00 Uhr Flötenkreis

19:00 Uhr Musikprojekt „Reformationssonntag“

Montag, 30. Oktober

15:00 Uhr Treffen der Älteren Generation

Samstags

10:00 Uhr Versammlung der Aussiedler

Sonntags

14:00 Uhr Versammlung der Aussiedler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Samstags und sonntags

14:00 Uhr Versammlung der Aussiedler

Unsere Gottesdienste im Oktober

Sonntag, 1.10.2017

Johanneskirche 10 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl, Minikirche und Bibelbande

 

Freitag, 6.10.2017

Erich- Burger- Heim 15.30 Uhr Gottesdienst

 

Sonntag, 8.10.2017

Johanneskirche 10 Uhr Familien- Erntedankgottesdienst

 

Donnerstag, 12.10.2017

Krankenhauskapelle 14 Uhr Atempause-Gottesdienst

 

Sonntag, 15.10.2017

Johanneskirche 10 Uhr Gottesdienst mit Taufen, Minikirche und Bibelbande

 

Freitag, 20.10.2017

Erich- Burger- Heim 15.30 Uhr Gottesdienst

 

Sonntag, 22.10.2017

Johanneskirche 10 Uhr Gottesdienst Park and Pray mit Minikirche

 

Donnerstag, 26.10.2017

Krankenhauskapelle 19 Uhr Taizé- Abendgebet

 

Sonntag, 29.10.2017

Johanneskirche 10 Uhr Gottesdienst mit Minikirche

 

Dienstag, 31.10.2017

Johanneskirche 10 Uhr Gottesdienst zum Reformationsjubiläum mit Minikirche und Bibelbande

 

Läufer mit Herz

Über 40 Läuferinnen und Läufer gingen am vergangenen Sonntag für die Evangelische Kirchengemeinde Bühl beim Baden-Marathon in Karlsruhe an den Start: Kinder, Jugendliche und Erwachsene; Anfänger und Fortgeschrittene, Einheimische und Migranten. Bei herrlichen Spätsommerwetter liefen sie nicht allein für den eigenen Spaß und die persönliche Fitness. Sondern für einen guten Zweck, als Spendenläufer für den Förderverein der Kirchengemeinde, über den die Stelle der Kinder- und Familiendiakonin Ute Gatz finanziert wird. Bei guter Stimmung auf und neben der Strecke war das Projekt ein voller Erfolg, alle Freizeitsportler kamen ins Ziel. Für die eingesammelten Spenden gab es den Wanderpokal fürs beste Team.

 

das ist jetzt der Test, ob ich einfach den vorgegebenen Text ergänzen kann

 

Was heißt heute Reformation? Vortrag Landesbischof

Fromm und fröhlich auf dem Weg des Friedens und der Versöhnung

Vortrag beim 70. Bühler Zwetschgenfest am 10.9. um 11 Uhr in Bühl

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Villefranche-sur-Saone, meine sehr verehrten Damen und Herrn,

ich danke Ihnen sehr herzlich für Ihre Einladung zum 70. Bühler Zwetschgenfest. Sie feiern ein Fest des Dankes, der Lebensfreude und der Gemeinschaft. Das passt gut zu dem Thema, das ich mitbringe: Was bedeutet Reformation heute?

Wir feiern in diesem Jahr auch 500 Jahre Reformation. Nach meinem Eindruck gelingt das Feiern an vielen Orten schon ganz gut: mit vielen Festen, Gesprächen und besonderen Gottesdiensten; wir sind aber gerne bereit, heute von Ihnen, lieber Herr Oberbürgermeister, noch mehr übers Feiern zu lernen. Zwetschgen sind dafür auf jeden Fall hilfreich, in welcher Form auch immer: frisch vom Baum zum Essen, als Mus, in gebrannter Form oder gesotten – so soll Luthers Käthe sie im Weihnachtsbraten mit Birkhühnern verarbeitet haben.

Gestatten Sie mir noch eine Vorbemerkung: Wir feiern das Reformationsjubiläum in diesem Jahr zum ersten Mal nicht gegen-, sondern miteinander. Nicht wie 1817 gegen die Katholiken, nicht wie 1917 gegen die Franzosen, nicht wie Luthers 500. Geburtstag 1983 im Wettstreit zwischen Ost und West, nach dem Motto: Wem gehört Martin, dem Arbeiterstaat oder der Kirche? Wir feiern endlich gemeinsam mit unseren Geschwistern in der Erzdiözese Freiburg, über die Grenze weg mit unseren Freundinnen und Freunden im Elsass und mit vielen anderen: ökumenisch, europäisch, international.

Die Reformation hat im 16. und 17. Jahrhundert schreckliche Spaltungen, Abgrenzungen und Kriege mit sich gebracht; ihr Ziel war aber eigentlich eine Erneuerung der Kirche im Geist Christi, der uns gerade in unserer Unterschiedlichkeit verbindet – und der darauf hofft, dass wir uns weiter aufeinander zu bewegen. Die diesjährigen Feiern nehmen diese verbindende Bewegung Gottes gut auf.

 

Was heißt heute Reformation?

Mit drei Sätzen möchte ich auf die Frage antworten:

  1. Reformation heißt Teilhabe an der Bewegung Gottes in der Welt.
  2. Reformation ruft in die Verantwortung für Versöhnung und Frieden.
  3. Reformation lässt Menschen fröhlich miteinander feiern.

 

  • Reformation heißt Teilhabe an der Bewegung Gottes in der Welt. Wichtig ist: Der Schwung geht von Gott aus; die Gottesbewegung reißt uns mit. Entscheidend ist nicht, was wir tun; entscheidend ist, was Gott für uns tut: Gott richtet uns auf. Gott traut uns etwas zu. Gott macht uns mutig und frei. Das neue Leben beginnt mit der Erneuerung des ganzen Menschen; alles andere ergibt sich von selbst. Das war die provokante These Luthers gegen alle Verkrampfung, die der Moralismus, der Fundamentalismus und all die Zwangsmaßnahmen mit sich bringen, die sagen: „Du musst so sein!“, „Wenn du nicht, dann ….“ „Sei so, wie wir das wollen!“ „Ein schlechter Baum trägt keine gute Frucht. Ein guter Baum trägt keine schlechte Frucht. Denn es ist offenkundig, dass nicht die Früchte den Baum tragen, auch die Bäume nicht auf den Früchten wachsen, sondern umgekehrt: Die Bäume tragen die Früchte, und die Früchte wachsen auf den Bäumen. Wie nun die Bäume eher da sein müssen als die Früchte, und … die Bäume die Früchte machen – so muss auch der Mensch in seiner Person zuvor gerecht oder böse sein, ehe er gute oder böse Werke tut.“Die Reformation beginnt mit der Entdeckung: Gottvertrauen macht uns mutig und frei. Es nimmt uns die Angst. Es sagt uns: „Fürchte dich nicht: Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du gehörst zu mir!“ Im Gottvertrauen werden wir frei davon, immer wieder danach zu fragen: Was sagen die anderen über mich? Finden wir genug Anerkennung? Werde ich meinen Ansprüchen an mich gerecht? Die Freiheit eines Christenmenschen ermöglicht, dass ich für meine Sache einstehe. Dass ich mich etwas traue, weil ich spüre, Gott traut mir etwas zu, beruft mich und mutet mir auch etwas zu. Aber zugleich entdecke ich auch meine Grenzen und stelle mich hin und sage: Das habe ich falsch gemacht! Die Reformation hat das Bild vom Menschen in seiner ganzen Größe, aber auch in seiner Doppeldeutigkeit wieder hervorgehoben. Wir werden frei zu handeln und in schwierigen Situationen Verantwortung zu übernehmen, aber wir ahnen auch, wie leicht wir uns auf die andere Seite ziehen lassen und schuldig werden.

 

    1.  
    2. Sie kennen die Geschichte vom letzten Abendmahl: Alle sitzen schon am Tisch und essen und trinken. Da sagt Jesus: Einer unter euch wird mich verraten! Und was sagen die anderen am Tisch dann? „Herr, bin ich’s?“ Sie stellen nicht die neugierige Frage, die fast ein bisschen Lust am Schrecken hat und die Schuld beim Anderen sieht: Herr, wer ist’s? Damit wir mit dem Finger auf ihn zeigen können, über ihn tuscheln und das Böse bei den anderen identifizieren. Nein, sie fragen: Herr, bin ich‘s?
    3. Diese Freiheit macht Mut zum Hinstehen: „Hier stehe ich, ich kann nicht anders!“ Ich fand spannend, dass ich gerade auf dieses Lutherwort bei meinen Schulbesuchen in diesem Jahr immer wieder von Jugendlichen angesprochen worden bin, weil sie darin das große Zutrauen spüren, aber auch den Realismus im Blick auf die eigenen Möglichkeiten und Grenzen.
    4. Das Beispiel leuchtet ein. Die Erneuerung des Lebens beginnt beim Baum, oft gerade da, wo wir es nicht sehen, an den Wurzeln: Wo schlage ich Wurzeln, worauf vertraue ich, was trägt mich, was ermutigt mich, mich zu entfalten? Von manchen Zwetschgenbäumen heißt es, sie hätten Wurzelwerk so groß wie die Krone.
    5. In seiner Schrift über die Freiheit eines Christenmenschen hat Luther ein Gleichnis von Jesu über einen Baum und seine Früchte aufgenommen, um das zu erläutern. Bitte stellen Sie sich zur Feier des Tages gerne einen Zwetschgenbaum vor. Luther schreibt:
    6. Die Reformation war ein Aufbruch. Die Menschen hatten das Gefühl: „Jetzt beginnt etwas Neues. Unser Gottvertrauen ist stärker als unsere Sorgen und unsere Angst vor anderen Menschen, stärker auch als die Angst vor dem Tod.“ Sie ließen sich nicht mehr einschüchtern: „Niemand steht zwischen mir und Gott, auch nicht die Kirche. Christus ist in unsere Welt gekommen: als Mensch – in unser Dorf, in unser Haus, in mein Leben. Wir können neu miteinander leben.“
  • Reformation ruft in die Verantwortung für Versöhnung und Frieden.Was ist damit gemeint?

 

  1. Drei Dinge sind mir wichtig:
  2. Damit bin ich beim zweiten: Erneuerung zeigt sich – so wie an einem Zwetschenbaum im Spätsommer die Früchte dunkel und blau glänzen. Wir sind in allen Dingen freie Menschen, aber zugleich ruft uns Gott in die Verantwortung füreinander und für unsere Erde.
  1. Die Reformation hat alle in die Verantwortung gerufen. Jeder ist an seinem Platz gefragt, jede in ihrer Verantwortung. Nicht nur bei Wahlen, sondern im Alltag: in unseren Familien, in unserem Beruf (Diesel!), in unserem Verein, da sollen sich die Früchte zeigen.
  2. Gerade in diesen Zeiten des Wahlkampfes erleben wir, dass es verschiedene Antworten auf politische Herausforderungen gibt. Die Reformation hat den Menschen eingeschärft: Im weltlichen Fragen gibt es keine einfachen, eindeutigen Lösungen; wer die propagiert, vor dem sollte man sich eher hüten. Das Vertrauen in Gott macht frei, die eigene Vernunft zu gebrauchen und auch der Vernunft der anderen etwas zuzutrauen. Im weltlichen Regiment (Luther) geht es darum, miteinander vernünftig, nachdenklich und offen um den besten Weg zu ringen. Dazu gehört vor allem, sich in die Anderen hineinzuversetzen.
  3. Bei der Suche nach dem besten Weg orientieren wir uns an Jesus Christus. Die biblischen Geschichten erzählen, wie er sich in die hineinversetzt, denen er begegnet. Er achtet besonders auf die, die es schwer haben, die nicht mehr oder noch nicht für sich selbst sorgen können: Sterbende und schwer Kranke, kleine Kinder, Menschen mit Einschränkungen, Menschen, die bedroht oder verfolgt werden. Die Würde dieser besonders verletzlichen Gruppen liegt Christus am Herzen. Wie wir mit ihnen umgehen, daran entscheidet sich, wie menschlich, wie christlich unsere Gesellschaft ist. Diese beiden Orientierungspunkte: an den Schwachen und an der versöhnten, vielfältigen Gemeinschaft haben schon Jesu Freundinnen und Freunde herausgefordert; sie sind ein Stachel im Fleisch unserer Eigeninteressen, für die Mächtigen damals und heute ein echter Skandal: Gott kommt weder im Tempel noch im Palast zur Welt, sondern in der Krippe im Stall; Christus zeigt uns am Kreuz das liebevolle Gesicht Gottes, nicht da, wo wir normalerweise einen Gott erwarten. Jesus schickt uns raus aus der bequemen, warmen Stube vor die Tore der Stadt, wo Menschen auf uns und auf ihn warten. Er fordert uns auf, in Konflikten dazwischen zu treten und Brücken zwischen verfeindeten Lagern zu bauen, denn Versöhnung ist mehr, als der einen oder der anderen Seite Recht zu geben. Das Friedenskreuz weist uns einen Weg in den Herausforderungen, vor denen wir heute stehen: Armut, Hunger und Klimaveränderungen werden durch Militarisierung von Konflikten verschärft und nicht gelöst. Gerade die Christinnen und Christen aus unseren Partnerkirchen im Nahen Osten und etwa in Nigeria ermutigen uns, uns für Frieden und Versöhnung zu engagieren. Frieden kann gelehrt, gelernt und eingeübt werden, von klein auf in Familie, Schule und Medien. Aber dazu müssen wir frei sein und mutig, so wie das jetzt vielleicht auch im Konflikt mit Nordkorea nötig ist: Jesus spricht mit denen, mit denen „man“ eigentlich nicht spricht; aber er findet deshalb nicht richtig, was sie tun!
  4. Das Friedenskreuz auf dem Hügel zwischen Bühl und Ottersweier steht genau für solch einen Weg der Versöhnung. Nach drei Kriegen zwischen Deutschland und Frankreich wurde es aus den Trümmern des Westwalls und der Maginot-Linie bei Bühl errichtet. Es erinnert an die Gräuel, die deutsche Truppen an den Bewohnern des Dorfes Oradour-sur-Glane in der Nähe von Limoges begangen haben; es erinnert an das Kollektivschuld-Gesetz; aber es steht vor allem für das Wunder, dass trotz all dieser Schrecken Versöhnung zwischen Deutschland und Frankreich möglich wurde.
  5. Jesus führt uns in einer Gemeinschaft zusammen, die inklusiv ist: sie sortiert nicht, sie verbindet. Sie kennt die Vielfalt und die Konflikte, aber sie weiß: am Ende gehören wir zusammen, trotz aller religiösen, sozialen und persönlichen Unterschiede. „Da ist nicht Jude noch Grieche, nicht Sklave noch Freier, nicht Mann noch Frau – ihr seid alle eins in Christus.“ (Gal 3,28) Hier sehe ich eine besondere Verantwortung für uns als Kirche: etwas dafür zu tun, dass unsere Gesellschaft nicht immer stärker in einzelne Segmente zerfällt, die alle mit sich beschäftigt (und oft auch zufrieden) sind und wenig miteinander zu tun haben, sondern Begegnungen zwischen denen zu ermöglichen, die sich normalerweise kaum begegnen.
  • Die reformatorische Erneuerung lässt dankbar miteinander feiern und fröhlich genießen.Irgendwann haben wir genug getan, alles jedenfalls, was wir tun können. Dann müssen wir loslassen und Gott das Weitere anvertrauen. Das gilt nicht nur für den Obstanbau; das gilt auch für die Politik und auch für die reformatorische Erneuerung unserer Kirche. Wir schauen dankbar zurück auf 500 Jahre Reformation; wir ernten Früchte und feiern. Das Lob des Festes hat für die Reformation aber auch einen geistlichen Grund. Denn das Fest unterbricht unser Tun und Machen und zeigt: Unser Leben ist empfangenes Leben. Unser Leben ist begrenztes Leben. Unser Leben ist auf Hoffnung hin angelegt. Im Feiern halten wir inne und erleben: Wir sind getragen und gehören zusammen.

 

  1. Die Erinnerung an die reformatorische Erneuerung lehrt uns, dass nur wer regelmäßig unterbricht, innehält und feiert, nur der versinkt nicht im Einerlei von Arbeiten, Kaufen und sich unterhalten lassen. Nur der behält die Freiheit, die Kraft und den Mut, unterwegs zu sein und die Welt verantwortlich zu gestalten. Weil er oder sie sich immer wieder an seiner Wurzel orientiert, an dem, was den Baum trägt, worauf er vertraut. Genau dazu braucht es die Sonntage und solche Feste wie heute, die unser Planen und Tun unterbrechen und uns innehalten lassen. Sie stärken unser Gottvertrauen und richten uns neu aus, Wege des Friedens zu gehen.
  2. Dass Luther gerne feierte, aß und trank ist kein Geheimnis. Seine Tischreden zeigen, dass er mit seinen Ess- und Trinksprüchen die Tischgesellschaft geistreich unterhalten konnte: „Darf unser Gott gute und große Hechte, auch guten Rheinwein schaffen, so darf ich sie wohl auch essen und trinken.“ So hat er andere mit seiner dankbaren Lebensfreude angesteckt.
  3. Das Bühler Zwetschgenfest ist von seinem Ursprung her ein „Erntedankfest“. Gerade die frühen Zwetschgen waren wichtig für die Region. Erntedank, das heißt, sich bei aller Freude über die eigene Leistung und was alles in diesem Jahr gut gelungen ist, klar zu werden, dass „Wachstum und Gedeihen“ nicht in unserer Hand steht.

Landesbischof kommt nach Bühl

Nach dem Ökumenischen Gottesdienst am Zwetschgenfest- Sonntag, 10. September um 10.00 Uhr in der katholischen Kirche Peter und Paul wird unser evangelischer Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh bei der anschließenden Matinee den Festvortrag halten. Beginn ist um 11.00 Uhr im Bürgergaus Neuer Markt bei freiem Eintritt. Das Zwetschgenfest war ja im Ursprung ein Erntedankfest, und dass Bühl vor fast 500 Jahren auch mal eine Weile evangelisch war, ist wenigen bekannt. Vor allem aber richtet sich der Blick des Landesbischofs in die Zukunft: was bedeutet „Reformation“ heute – Erneuerung in unserer Kirche und in der Christenheit, aber auch in unserer Gesellschaft? Musikalisch umrahmt wird die Matinee von Musikern der Kirchengemeinde.

Unsere Gottesdienste im September

Sonntag, 3.9.2017

Johanneskirche 10 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl und Minikirche

 

Freitag, 8.9.2017

Erich- Burger- Heim 15.30 Uhr Gottesdienst

 

Sonntag, 10.9.2017

Katholische Stadtkirche 10 Uhr Ökumenischer Gottesdienst

 

Donnerstag, 14.9.2017

Krankenhauskapelle 14 Uhr Atempause-Gottesdienst

 

Samstag, 16.9.2017

Johanneskirche 11.30 Uhr Taufgottesdienst

 

Sonntag, 17.9.2017

Johanneskirche 10 Uhr Gottesdienst mit Bibelbande und Minikirche

 

Freitag, 22.9.2017

Erich- Burger- Heim 15.30 Uhr Gottesdienst

 

Sonntag, 24.9.2017

Johanneskirche 10 Uhr Gottesdienst mit Bibelbande und Minikirche

 

Donnerstag, 28.9.2017

Krankenhauskapelle 19 Uhr Taizé- Abendgebet

Einladung zum Offenen Abend

Im Zeichen des Reformationsjubiläums lädt die evangelische Kirchengemeinde in Bühl am Donnerstag 28. September um 20.00 Uhr zu einem Offenen Abend in ihr Gemeindezentrum ein. Peter Zimmerling, Professor für Praktische Theologie an der Universität Leipzig, spricht zum Thema „Beichte auf evangelisch“. Denn auch für Evangelische ist die Beichte ein wichtiges Angebot zur Seelsorge und eine Einladung zur Befreiung von schweren persönlichen Lasten. Martin Luther hat sich zwar gegen die Pflicht zur Beichte ausgesprochen und gegen die Bindung an einen Priester, hat diese Form der gegenseitigen Unterstützung aber hoch geschätzt und zeitlebens selbst in Anspruch genommen. Peter Zimmerling gibt als ausgewiesener Kenner interessante und weithin unbekannte Einblicke in die Glaubenspraxis Martin Luthers. Herzliche Einladung. Der Eintritt ist frei.

 

Kinderfreizeit 2017

Wir schreiben das Jahr 1517. Ein kleiner, recht unbedeutender Mönch rafft seine Kutte, steigt die Stufen zur Wittenberger Schlosskirche hoch und nagelt dort seine 95 Thesen an die Tür, die sich kritisch mit dem Ablasshandel und anderen Missständen der Kirche damals beschäftigen. Damit beginnt die Geschichte von Martin Luther und der Reformation. – Langweiliger Unterrichtstoff aus der Schule? Auf keinen Fall! Für 30 Kinder aus Bühl wurde die Welt des Mittelalters, der Mönche und Ritter auf der Kinderfreizeit im Haus Friedenshöhe bei Lahr richtig lebendig und real. An jedem Morgen erzählte ihnen Martin Luther im Rittersaal Stationen aus seinem Leben und dank der vielen Späße eines witzigen Hofnarren waren die Kinder mit großer Spannung dabei. An den Nachmittagen und Abenden verging die Zeit mit Workshops und mittelalterlichen Spielen wie im Flug. Beim abschließenden Festabend waren sich alle einig: Diese Freizeit war viel zu kurz und braucht im nächsten Jahr unbedingt eine Fortsetzung. „Ich bin total begeistert von der guten Stimmung unter den Kindern und im Mitarbeiterteam. Und ich bin dankbar, wie reibungslos und unfallfrei die Freizeit verlaufen ist“ freut sich Kinderdiakonin Ute Gatz, die mit einem 14-köpfigen jungen Mitarbeiterteam die Kinderfreizeit geleitet hat.

„Will man der Christenheit helfen, so muss man führwahr bei den Kindern anfangen“ hat Martin Luther gesagt. Darum finanziert die evangelische Kirchengemeinde aus eigenen Mitteln die zusätzliche Diakonenstelle von Ute Gatz, die gezielt auf Kinder und Familien ausgerichtet ist, auch auf Flüchtlings- und Migrationsfamilien und andere Bedürftige. Hier werden Türen geöffnet und Brücken gebaut! Um diese Arbeit zu unterstützen und um Spenden zu werben, nehmen 44 Laufbegeisterte am 17. September an der Aktion „Laufen mit Herz“ beim Karlsruher Badenmarathon teil. Nähere Infos, auch wie man selber spenden kann, gibt es bei www.laufenmitherz.de oder bei www.evkirchebuehl.de oder im Gemeindebüro (Tel. 22704). Auch Pfarrer Häuser ist am Start: „ich laufe zum ersten Mal einen Halbmarathon; das wird anstrengend! Aber für Kinder und Familien in Bühl und für Ute Gatz hänge ich mich gerne rein“.

Unsere Gottesdienste im August

 

Freitag, 4.8.2017

Erich- Burger- Heim 15.30 Uhr Gottesdienst

 

Sonntag, 6.8.2017

Johanneskirche 10 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl und Minikirche

 

Donnerstag, 10.8.2017

Krankenhauskapelle 14 Uhr Atempause-Gottesdienst

 

Sonntag, 13.8.2017

Johanneskirche 10 Uhr Gottesdienst mit Taufen und Minikirche

 

Freitag, 18.8.2017

Erich- Burger- Heim 15.30 Uhr Gottesdienst

 

Sonntag, 20.8.2017

Johanneskirche 10 Uhr Gottesdienst

 

Sonntag, 27.8.2017

Johanneskirche 10 Uhr Gottesdienst mit Minikirche

Unsere Termine bis 28.7.2017

Dienstag, 18. Juli

9:30 Uhr Krabbelgruppe Sonnenkäferkinder
Donnerstag, 20. Juli

10:00 Uhr Seniorenkochtreff (Sommerabschluss bei Bettina Teichmann- Kraus)

17:00 Uhr Jungschargruppe JAM für Kinder der vierten bis siebten Klasse

18:45 Uhr Meditatives Tanzen

20:00 Uhr Ökumenisches Stadtgebet in Kappelwindeck

Freitag, 21. Juli

18:00 Uhr Flötenkreis

19:00 Uhr Singkreis

Montag, 24. Juli

15:00 Uhr Treffen der älteren Generation

16:30 Uhr Kindergruppe Kiki für Kinder der ersten bis dritten Klasse

19:00 Uhr Posaunenchor „Tiefes Blech“, 20:00 Uhr Posaunenchor

Dienstag, 25. Juli

9:30 Uhr Krabbelgruppe Sonnenkäferkinder

20:00 Uhr Bibelgesprächskreis
Mittwoch, 26. Juli

8:00 Uhr Schülergottesdienst Windeck- Gymnasium

19:30 Uhr Expedition durch die Bibel
Donnerstag, 27. Juli

19:00 Uhr Taizé- Abendgebet in der Krankenhauskapelle

20:00 Uhr Gesprächsrunden über den Glauben: Karl Barth, Prediger und Lehrer der Kirche – Leben und Werk
Freitag, 28. Juli

18:00 Uhr Flötenkreis

Samstags und sonntags

14:00 Uhr Versammlung der Aussiedler